"Schüler-Planspiel United Nations"
 

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Nikolausseminar beendet

Gruppenfoto

Nach einer geradezu unerträglichen langen Wartezeit starteten am Freitag, den 4.Dezember eine Truppe von mutigen Orgas der Weltmetropole Kirchvers entgegen. Dabei scheuten sie keine Mühen und erkundeten zum Teil unbesiedelte Waldgebiete oder Großstädte wie „Husten“.
Eine Vorstellungsrunde war nicht nötig, da man sich in einer bekannten, kleinen Gruppe von 20 Teilnehmer wiederfand. Nichts desto trotz wurde bald daraufhin eine hitzige Debatte über Weihnachten geführt. Ist es nun der Weihnachtsmann oder das Christkind, welches die Geschenke bringt? Die Atheisten der Truppe nickten völlig unbehelligt die unterschiedlichen Argumente der beiden Fraktionen ab. Für sie hatte ein möglicher Konsens keinerlei Auswirkung.
Durch die geplante Vergrößerung von SPUN musste die PFK wieder tagen um weitere Vorsitzende nachzunominieren, sodass sich der Rest der Truppe allgemeinen Fragen der Umsetzung zu wenden konnte. Den Abend ließ man mit mehreren Runden Werwolf ausklingen, wobei mancher als das Opfer des Abends den Tod öfter begegnen musste. Eine Hexe machte sich daran Träger des Namen „Maximillian“ auszurotten. Aber dies nur aus Selbsterhaltungstrieb, was an dieser Stelle betont werden sollte. Wie in der Lotterie des Lebens hatte ein Teil eine funktionierende Heizung und ein anderer eben nicht. Ganz nach Charles Darwin, the survival of the fittest.
Am nächsten Tag wurde wieder in kleineren Gruppen weiter gearbeitet, sodass die Arbeit
zügig voran kam und nachdem Mittagessen im Plenum entschieden werden konnte. Nur eine kleine Truppe verspätete sich, da es der unbestechlichen Bürokratie von Kirchvers begegnete und durch halb Gießen touren musste um ein Asthmaspray zu kaufen. Der Sinn möchte hierbei nicht gesucht werden, vielen Dank.
Wie schon am Tag davor, wurde die Arbeit effektiv erledigt, sodass der Abend wieder zur Freizeit zur Verfügung stand. Neuerungen gab es vor allem in der Geschäftsordnung, auf die ihr euch in der nächsten Sitzungswoche freuen könnt. Zudem kam die Idee auf,  jedem Teilnehmer eine Notfallnummer zu kommen zu lassen. Die Befürchtung des Missbrauches führte zu dem Slogan: „Ich bin nicht die Hotline, ruf mich aber trotzdem an!“. Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, würde es ein rotes T-Shirt für den jenigen geben, der für den Notfall eingeteilt ist.
Die am Samstag neugewählte Vorsitzende wurde noch durch Paranoia getestet und stellte einen neuen Rekord auf. Nichts desto trotz ließ man sie noch länger raten um die genauen Umstände des Spiels zu erfassen und vor allem zur Belustigung aller.
Außer Paranoia wurden auch viele Kinderspiele wie Looping Loui mit Begeisterung wieder entdeckt, wobei bedacht sein sollte, dass es durch den Vorsitz des WTs modifiziert wurde.
Es stellte zwar eine Herausforderung, aber keine der man nicht Herr werden konnte, dar. Außerdem sollte man in Regel einem Spiel mit einer Altersempfehlung von 6 Jahren gewachsen sein.
Am Sonntag hieß es nur noch packen und Flyer abzählen, bevor es zurück auf die Straße ging.
Wieder mussten die Orgas Kirchvers den Rücken zu kehren und hoffen, es bald wieder zu sehen.
Ein jeder hatte ein kleines Geschenk des Nikolaus dabei, aber wie dieser es ohne TomTom nach Kichvers geschafft hatte, blieb den meisten ein Rätsel.




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